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Diese Frage haben sich mit Sicherheit schon viele Autofahrer gestellt, und sie ist nicht einfach mit einem Ja oder Nein zu beantworten. Vielmehr kommt es darauf an, was früher ersetzt werden soll.

Ich zum Beispiel bin kein Freund von Longlife-Ölwechselvorgaben und würde keine 20.000 km oder sogar 30.000 km mit einem Verbrennungsmotor fahren, ohne einen Ölwechsel durchzuführen – auch wenn die Hersteller dies so festgelegt haben. Meine klare Empfehlung wäre, nach ca. 15.000 km das Öl zu wechseln, bei hochmotorisierten Fahrzeugen sogar schon nach 10.000 km. Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit, dem Verschleiß entgegenzuwirken.

Aber dies betrifft nicht nur Motoröl: Auch der Wechsel des Öls in Getriebe oder Differential führt bestimmt zu keiner Beschädigung, und hier wird teilweise sogar von Lifetime-Füllung gesprochen.

Bei allem, was keine Schmiereigenschaften betrifft, finde ich die vorgegebenen Wartungszyklen ausreichend. Wenn es zu keiner wahrnehmbaren Beeinträchtigung kommt, können z. B. der Innenraum- oder Motorluftfilter auch die vom Hersteller vorgeschriebene Zeit im Fahrzeug bleiben.

Letztendlich lautet die Antwort: Ja, ein Intervall kann immer verkürzt werden. Es kommt jedoch darauf an, was gewechselt werden soll um zu bestimmen ob es einen sinnvollen Mehrwert schafft.

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